Was steckt hinter meinen Textilien – from field to fashion?

Wurde die Baumwolle künstlich bewässert und hat die Baumwollbäuerin die Chance bekommen aus den Einnahmen der Baumwolle ihre Kinder zur Schule zu schicken? Standen den Arbeitern in der Textilfabrik ausreichend Pausen zu und wurde ausreichend für Feuerschutzmaßnahmen in der Fabrik gesorgt? Viele Konsumenten wissen nicht, woher ihre Kleidung stammt und unter welchen Bedingungen die Baumwolle angebaut und weiter zu Textilien verarbeitet wurde. Daher fällt es schwer zu beurteilen, ob ihre Kleidung sozial- und umweltverträglich produziert wurde.

Um dies zu ändern, hat sich Cotton made in Africa 2019 mit Solidaridad und MVO aus den Niederlanden sowie der dänischen Ethical Trading Initiative zusammengeschlossen und das so genannte Bottom Up-Projekt ins Leben gerufen. Gemeinsam arbeiten wir an einer umweltfreundlicheren und sozialverträglichen Bekleidungsproduktion in Äthiopien, die von der Baumwollpflanze bis zum fertigen T-Shirt zurückverfolgbar ist und so mehr Transparenz über unsere Kleidung schafft.

Ausbeutung und Umweltschäden vermeiden

Cotton made in Africa ist seit Jahren in Subsahara-Afrika aktiv, um die Schulung von Kleinbauern in nachhaltigen Anbaumethoden von Baumwolle sowie sichere Arbeitsbedingungen in den Entkörnungsfabriken zu fördern. Zu den aktuell 11 Ländern in Afrika südlich der Sahara zählt auch Äthiopien. Modemarken und Textilunternehmen beziehen ihre Kleidung aufgrund der niedrigen Lohnkosten und der niedrigen Steuern zunehmend aus Afrika – so auch aus dem ostafrikanischen Land. Diese Entwicklung ist erst einmal positiv, da durch die Textilbranche Entwicklungspotenziale und Jobs geschaffen werden und mehr Wertschöpfung im eigenen Land gehalten wird.

Welche Ziele verfolgt das Projekt?

Gemeinsam mit unseren Projektpartnern verfolgen wir mit Bottom Up das Ziel, auf die Etablierung und Implementierung von Umwelt- und Sozialstandards in der äthiopischen Baumwoll- und Textilindustrie hin zu wirken. Das bedeutet unter anderem mehr Transparenz in der Baumwoll- und Textilproduktion Äthiopiens zu schaffen und die Qualität der Produktion zu verbessern. In zwei Baumwollanbaugebieten Äthiopiens soll nachhaltig verifizierte Baumwolle angebaut werden, wovon 2.000 Baumwollbauern (20% Frauen) und 2.200 Arbeitnehmer (10% Frauen) profitieren.

Im Rahmen unseres Projekts wollen wir zudem für verbesserte ökologische und soziale Leistungen sorgen, was 17.000 Textilarbeitern zugutekommen soll (80% Frauen). Ein besonderer Fokus ist, dass die in Äthiopien geerntete Baumwolle lokal und transparent weiterverarbeitet wird, umso mehr Wertschöpfung vor Ort zu schaffen. Der Verkauf der Textilien ist sowohl auf den lokalen Markt als auch auf den internationalen Handel – insbesondere den EU-Markt – ausgerichtet. Insgesamt ist das Ziel in der breiten Öffentlichkeit für mehr Wissen und Bewusstsein über die Chancen und Herausforderungen im Textilbereich zu sorgen.

Wissen Sie, was Sie tragen?

Gemeinsam mit unseren Partnern von Bottom Up begleiten wir diese Entwicklung wachsam. Unser Ziel ist es eine nachhaltige Grundlage für Textilien aus Äthiopien zu schaffen, da wir überzeugt sind, dass diese Entwicklung mit fairen Löhnen, sicheren Arbeitsbedingungen und einer umweltfreundlichen Produktion einhergehen muss. Auf diese Weise wollen wir verhindern, dass der rasche Aufstieg der äthiopischen Textilindustrie zu Ausbeutung und Umweltschäden führt.

Im Rahmen des Bottom Up-Projektes fördern wir gemeinsam mit unseren Partnern Schulungen von Baumwollbauern und Textilarbeiter zum Thema Nachhaltigkeit und fördern sichere und faire Arbeitsbedingungen entlang der textilen Wertschöpfungskette. Durch unseren Projektpartner Solidaridad stellen wir auch sicher, dass wichtige lokale Regierungsorganisationen das Projekt durch Interessenvertretung und Workshops unterstützen. Ziel ist außerdem, dass internationale Modeunternehmen das Projekt kennenlernen und unterstützen, um den Aufbau einer nachhaltigen Textilindustrie maßgeblich voranzubringen. Mit Modefirmen, die Kunden einen Blick hinter die Kulissen ermöglichen und transparent über Verarbeitung von Textilien berichten, wird es Ihnen als Konsument ermöglicht, Kleidung zu tragen, mit der Sie aktiv die Menschen hinter unserer Kleidung unterstützen und den ökologischen Fußabdruck möglichst geringhalten können.

Was können Sie selbst tun?

Möchten Sie auch zu einer nachhaltigen Baumwoll- und Textilindustrie beitragen? Dann achten Sie auf Nachhaltigkeitssiegel wie das Cotton made in Africa-Label am Produkt, das Baumwollbauern in Afrika unterstützt, und fragen Sie bei Ihrer Lieblingsmarke nach, wie die Produkte hergestellt werden. So können Sie aktiv dazu beitragen, Umwelt- und Sozialstandards in der Textilbranche zu verankern.

Ausbeutung und Umweltschäden vermeiden

Cotton made in Africa ist seit Jahren in Subsahara-Afrika aktiv, um die Schulung von Kleinbauern in nachhaltigen Anbaumethoden von Baumwolle sowie sichere Arbeitsbedingungen in den Entkörnungsfabriken zu fördern. Zu den aktuell 11 Ländern in Afrika südlich der Sahara zählt auch Äthiopien. Modemarken und Textilunternehmen beziehen ihre Kleidung aufgrund der niedrigen Lohnkosten und der niedrigen Steuern zunehmend aus Afrika – so auch aus dem ostafrikanischen Land. Diese Entwicklung ist erst einmal positiv, da durch die Textilbranche Entwicklungspotenziale und Jobs geschaffen werden und mehr Wertschöpfung im eigenen Land gehalten wird.

Welche Ziele verfolgt das Projekt?

Gemeinsam mit unseren Projektpartnern verfolgen wir mit Bottom Up das Ziel, auf die Etablierung und Implementierung von Umwelt- und Sozialstandards in der äthiopischen Baumwoll- und Textilindustrie hin zu wirken. Das bedeutet unter anderem mehr Transparenz in der Baumwoll- und Textilproduktion Äthiopiens zu schaffen und die Qualität der Produktion zu verbessern. In zwei Baumwollanbaugebieten Äthiopiens soll nachhaltig verifizierte Baumwolle angebaut werden, wovon 2.000 Baumwollbauern (20% Frauen) und 2.200 Arbeitnehmer (10% Frauen) profitieren.

Im Rahmen unseres Projekts wollen wir zudem für verbesserte ökologische und soziale Leistungen sorgen, was 17.000 Textilarbeitern zugutekommen soll (80% Frauen). Ein besonderer Fokus ist, dass die in Äthiopien geerntete Baumwolle lokal und transparent weiterverarbeitet wird, umso mehr Wertschöpfung vor Ort zu schaffen. Der Verkauf der Textilien ist sowohl auf den lokalen Markt als auch auf den internationalen Handel – insbesondere den EU-Markt – ausgerichtet. Insgesamt ist das Ziel in der breiten Öffentlichkeit für mehr Wissen und Bewusstsein über die Chancen und Herausforderungen im Textilbereich zu sorgen.

Wissen Sie, was Sie tragen?

Gemeinsam mit unseren Partnern von Bottom Up begleiten wir diese Entwicklung wachsam. Unser Ziel ist es eine nachhaltige Grundlage für Textilien aus Äthiopien zu schaffen, da wir überzeugt sind, dass diese Entwicklung mit fairen Löhnen, sicheren Arbeitsbedingungen und einer umweltfreundlichen Produktion einhergehen muss. Auf diese Weise wollen wir verhindern, dass der rasche Aufstieg der äthiopischen Textilindustrie zu Ausbeutung und Umweltschäden führt.

Im Rahmen des Bottom Up-Projektes fördern wir gemeinsam mit unseren Partnern Schulungen von Baumwollbauern und Textilarbeiter zum Thema Nachhaltigkeit und fördern sichere und faire Arbeitsbedingungen entlang der textilen Wertschöpfungskette. Durch unseren Projektpartner Solidaridad stellen wir auch sicher, dass wichtige lokale Regierungsorganisationen das Projekt durch Interessenvertretung und Workshops unterstützen. Ziel ist außerdem, dass internationale Modeunternehmen das Projekt kennenlernen und unterstützen, um den Aufbau einer nachhaltigen Textilindustrie maßgeblich voranzubringen. Mit Modefirmen, die Kunden einen Blick hinter die Kulissen ermöglichen und transparent über Verarbeitung von Textilien berichten, wird es Ihnen als Konsument ermöglicht, Kleidung zu tragen, mit der Sie aktiv die Menschen hinter unserer Kleidung unterstützen und den ökologischen Fußabdruck möglichst geringhalten können.

Was können Sie selbst tun?

Möchten Sie auch zu einer nachhaltigen Baumwoll- und Textilindustrie beitragen? Dann achten Sie auf Nachhaltigkeitssiegel wie das Cotton made in Africa-Label am Produkt, das Baumwollbauern in Afrika unterstützt, und fragen Sie bei Ihrer Lieblingsmarke nach, wie die Produkte hergestellt werden. So können Sie aktiv dazu beitragen, Umwelt- und Sozialstandards in der Textilbranche zu verankern.

Über das „Bottom Up“-Projekt

Im Rahmen des „Bottom Up“-Projekts arbeitet Cotton made in Africa mit MVO Nederland, der dänischen Ethical Trading Initiative und der niederländischen Organisation Solidaridad zusammen. Das Projekt wird von der EU unterstützt und läuft von April 2019 bis März 2022. Für weitere Informationen zum Bottom UP-Projekt wenden Sie sich bitte an:

info@abt-foundation.org