#stayathomeDie COVID-19 Pandemie trifft auch uns, die Aid by Trade Foundation (AbTF). Bis auf weiteres können wir nicht in unsere Projektgebiete nach Afrika sowie in die Textilproduktionsmärkte weltweit reisen, um die Gesundheit unserer Mitarbeiter, Partner und Kunden zu schützen. Wir haben unsere tägliche Arbeit weitgehend in das Home-Office verlegt, und arbeiten mit allen Kollegen und unseren Stakeholdern virtuell weiter gut zusammen. So können wir sicherstellen, dass unsere Arbeit für die Kleinbauern in Afrika und den Schutz unserer Natur weitergehen kann. Mit den eingeleiteten Maßnahmen folgen wir den Hinweisen des deutschen Gesundheitsministeriums und der Weltgesundheitsorganisation (WHO). Wir verfolgen die aktuellen Entwicklungen sehr genau und stehen im regelmäßigen Austausch mit unseren Partnern entlang der textilen Wertschöpfungskette, um jetzt und auch zukünftig gemeinsam nachhaltig, wirksam und verantwortungsvoll zu handeln.

Umso mehr möchten wir an Ihre Solidarität appellieren, die heute mehr gefragt ist, denn je. Zahlreiche Existenzen, die mit der Cotton made in Africa Initiative eng verbunden sind, stehen weltweit auf dem Spiel. Zeigen Sie sich beim Einkauf solidarisch mit den Menschen, die hinter unseren Textilien stehen, und unserer Natur, deren Erhalt wir zwingend sichern müssen.

Wir sind weiterhin telefonisch oder per Mail direkt an die bekannten Kolleginnen und Kollegen oder einfach an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! für Sie erreichbar.

Herzliche Grüße,

Tina Stridde

Geschäftsführerin der Aid by Trade Foundation

 

Credit: Photo by Amelie & Niklas Ohlrogge 

Verstärken Sie unser Team als Office Manager (m/w/d) bei der Cotton made in Africa Initiative in Hamburg - zunächst befristet für 2 Jahre

Die Aid by Trade Foundation bringt in der Initiative Cotton made in Africa (CmiA) unterschiedliche Partner aus Wirtschaft, Politik, Wissenschaft und NGOs zusammen und baut im Sinne eines „social business“ eine Nachfrageallianz zur Abnahme der nachhaltig produzierten CmiA-Baumwolle auf. Mit „Entwicklungszusammenarbeit durch Handel“ trägt die Initiative zur Verbesserung der Lebensbedingungen von Baumwollbauern und ihren Familien in Afrika und zum Umweltschutz bei.  Über die ATAKORA Fördergesellschaft GmbH wird die weltweite Vermarktung der Markenrechte der Aid by Trade Foundation durchgeführt in deren Rahmen Lizenz- und Partnerschaftsverträge mit den verschiedenen Akteuren in der textilen Wertschöpfungskette geschlossen werden.
 
Was Sie erwartet:

  • Sie arbeiten in einem kleinen motivierten Team mit internationaler Ausrichtung. Dabei unterstützen Sie die Geschäftsführerin in allen administrativen Belangen und organisieren die Mitglieder des Teams.
  • Administrative Aufgaben sind z.B. Termin- und Reisekoordination, Reiseabrechnung, Vorbereitung von Meetings, Materialverwaltung, Gästemanagement, Post sowie operativ-verwaltende Tätigkeiten die Büroimmobilie betreffend.
  • Entgegennahme und Bearbeitung von telefonischen und schriftlichen Anfragen.
  • Organisation von internationalen und nationalen Veranstaltungen.
  • Entgegennahme und Bearbeitung von telefonischen und schriftlichen Anfragen.
  • Gremienarbeit und Kontaktpflege zu den Beiräten und Kuratoren der Stiftung sowie zu relevanten Behörden.
  • Recherchen und selbständige Bearbeitung eigener Projekte.


Was Sie mitbringen sollten:

  • Eine abgeschlossene kaufmännische Ausbildung mit Erfahrung in der Team- / Projektassistenz und Erfahrungen im Bereich Office Management, Team Assistenz. 
  • Die Fähigkeit, Aufgaben eigenständig zu bearbeiten, sich und das Team sehr gut zu organisieren.
  • Sie zeigen Einsatz und behalten auch in hektischen Phasen stets den Überblick. Flexibilität im Denken und eine echte Hands-on-Mentalität gehören zu Ihren Stärken.
  • Sie haben einen Blick für Details, arbeiten genau und behalten Deadlines im Auge.
  • Sie überzeugen durch Organisationstalent, Verantwortungsbewusstsein, Eigenmotivation.
  • Sie verfügen über sehr gute kommunikative Fähigkeiten, können sich schriftlich gut ausdrücken.
  • Sehr gute Kenntnisse in MS Office bringen Sie ebenso mit wie sehr gute Englischkenntnisse in Wort und Schrift.
  • Teamfähigkeit, Flexibilität und Kommunikationsstärke zur vernetzten Arbeit in einem kollegialen und hochmotivierten Umfeld zeichnen Sie aus.

Die Stelle hat einen Umfang von 39 Stunden/Woche. Einsatzort ist Hamburg.

Wir freuen uns auf Ihre aussagekräftige Bewerbung (gerne per Email) mit Gehaltsvorstellung und dem frühestmöglichen Starttermin.


Für Rückfragen / Bewerbungen:
Sabine Kleinewiese, Aid by Trade Foundation
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Tel. 040 / 2576 755 - 41

Verstärken Sie unser Team im Bereich Foto- und Videodatenbank/Archiv bei Cotton made in Africa in Hamburg als Werkstudent (m/w/d)

ÜBER UNS

Die im Jahr 2005 von Dr. Michael Otto gegründete Aid by Trade Foundation bringt in der Initiative Cotton made in Africa (CmiA) unterschiedliche Partner aus Wirtschaft, Politik, Wissenschaft und NGOs zusammen und baut im Sinne eines „social business“ eine Nachfrageallianz zur Abnahme der nachhaltig produzierten CmiA-Baumwolle auf. Mit „Entwicklungszusammenarbeit durch Handel“ trägt die Initiative zur Verbesserung der Lebensbedingungen von Baumwollbauern und ihren Familien in Afrika und zum Umweltschutz bei. Viele Textilunternehmen nutzen Cotton made in Africa für ihre Kollektionen. Über die ATAKORA Fördergesellschaft GmbH wird die weltweite Vermarktung der Markenrechte an Cotton made in Africa durchgeführt, in deren Rahmen Lizenz- und Partnerschaftsverträge mit den verschiedenen Akteuren in der textilen Wertschöpfungskette geschlossen werden.

WAS SIE ERWARTET:

Als Werkstudent (m/w/d) im Bereich Foto- und Videodatenbank/Archiv bei Cotton made in Africa 

  • arbeiten Sie in einem kleinen motivierten Team mit internationaler Ausrichtung
  • übernehmen Sie Projektverantwortung für den Launch unseres digitalen Medienarchivs
  • erstellen, organisieren und pflegen Sie eigenständig unser digitales Medienarchiv
  • überprüfen Sie Bild- sowie Videoqualität
  • legen Sie sinnhafte Schlagwortsammlungen (auf Englisch) für das Medienarchiv an
  • katalogisieren Sie die entsprechenden Bilder, Videos oder Dokumente entsprechend der Schlagwortsammlungen

WAS SIE MITBRINGEN SOLLTEN:

  • Sie studieren Archiv- bzw. Bibliothekswissenschaften oder Informations- und Datenmanagement
  • Sie haben bereits erste einschlägige Erfahrungen im Bereich Archivwesen, Bildredaktion oder Datenbankpflege gesammelt
  • Sie haben bereits Erfahrungen im Umgang mit Bildverwaltungsprogrammen wie Pixx.io, Adobe Bridge, ImagePlant oder ähnliches sammeln können
  • Sie verfügen über ein gutes Gespür für Branding und Kommunikation
  • Sie sind zuverlässig und arbeiten gerne strukturiert, genau und selbstständig
  • Teamfähigkeit, Flexibilität sowie gutes organisatorisches Geschick in einem kollegialen und hochmotivierten Umfeld zeichnen Sie aus
  • Sie überzeugen durch Verantwortungsbewusstsein und Eigenmotivation
  • Sie verfügen über gute Englischkenntnisse

Haben wir Ihr Interesse geweckt? Wir freuen uns auf Ihre aussagekräftige Bewerbung (gerne per Email) und dem frühestmöglichen Starttermin.

Für Rückfragen / Bewerbungen:
Christina Ben Bella, Aid by Trade Foundation
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Tel. 040 / 2576 755-21

„CmiA half uns, das Geschäft zu verbessern“

Taslimul Hoque über die Reinheit afrikanischer Baumwolle, kluge Kundengewinnung und den Einfluss der Verbraucher

Herr Hoque, Sie arbeiten bei Square Textile Ltd., einem vertikal integrierten Textilproduzenten mit Sitz in Bangladesch. Was heißt das und was machen Sie konkret?

Square ist ein vertikal integrierter Textilproduzent mit Sitz in Bangladesch, wir decken also mehrere Stufen der Wertschöpfung ab – von Garnen bis zum fertigen Produkt. Und ich arbeite hier als General Operations Manager und bin für Beschaffung, Produktion, Vertrieb und Logistik verantwortlich.

Sie sind seit 2009 registrierter Partner von CmiA. Was waren Ihre Beweggründe dafür?

Nachdem wir vom Programm erfahren haben, haben wir uns sofort entschlossen, mit CmiA-Baumwolle handeln zu wollen. Unsere Entscheidung beruht auf zwei großen Vorteilen: Mit CmiA-zertifizierter Baumwolle können wir zuverlässig nachhaltige Baumwolle aus Afrika beziehen, wodurch wir unsere Rohstoffquellen diversifizieren. Das CmiA-Programm hat uns außerdem geholfen, Risiken bei Qualität und Lieferung zu reduzieren. Was wiederum dazu führte, dass wir den Einsatz afrikanischer Baumwolle schneller steigern konnten. Wesentlich ist aber auch, dass wir Zugang zu einer Reihe neuer Kunden gewonnen haben, die unsere CmiA-gekennzeichneten Garne kaufen. In aller Kürze: CmiA hat uns geholfen, unser Geschäft auszubauen und zu verbessern.

Sie wurden 2018 mit dem CmiA-Best-Practice-Award ausgezeichnet. Wofür, was war Ihre größte Leistung ?

Unser Geschäftsvolumen ist seit unserer Registrierung bei CmiA kontinuierlich gestiegen. 2018 erreichte unser CmiA-Garn-Absatz einen Jahresumsatz von 1,31 Millionen Kilogramm. Und für 2019 erwarten wir weiteres Wachstum.

Vor welchen Herausforderungen standen Sie bei der Implementierung von CmiA-Baumwolle in Ihrer Produktion?

Bevor wir uns bei CmiA registrierten, waren wir gewohnt, deutlich sauberere Baumwolle zu verarbeiten. Das war anfangs schon anstrengend, die Verunreinigung von Garnen und Geweben bei der Verarbeitung der CmiA-Baumwolle zu reduzieren. Wir haben dann neue Prozesse entwickelt, in neue Maschinen investiert, um das Problem zu lösen und mehr CmiA Baumwolle zu verarbeiten.

Handgepflückte Baumwolle wird oft mit schlechter Qualität und komplizierter Verarbeitung verbunden. Stimmt das?

Bei afrikanischer Baumwolle ist die Verunreinigung relativ hoch. Wir stellen fest, dass unsere Kunden zunehmend empfindlicher auf Faserverschmutzungen reagieren. Von der Baumwollernte über die Entkörnung bis zur Endverarbeitung der Textilien müssen wir daher mehr Anstrengungen unternehmen, um Verunreinigungen zu entfernen.

Sie arbeiten weltweit mit Unternehmen und Marken zusammen. Welche Veränderungen beobachten Sie aktuell bei der Nachfrage nach nachhaltig produzierten Textilien?

Es gibt drei große Veränderungen: Zunächst ein reges Interesse des Einzelhandels an nachhaltigen Rohstoffen. Darüber hinaus eine verkürzte Lieferzeit für den Versand von Kleidungsstücken. Und nicht zuletzt, dass Händler und Marken kontinuierlich ihr Bestellvolumen für Kleidung aus nachhaltigen Baumwollquellen erhöhen.

Was sind die größten Veränderungen, vor denen die Textilindustrie steht?

Die veränderten Vorlieben der Verbraucher haben einen großen Einfluss auf uns alle in der textilen Wertschöpfungskette. Eine größere Achtsamkeit dafür, was wie produziert wurde, verändert den Markt, denn sie beschleunigt die Umsetzung umweltgerechter Prozesse und erhöht die Nachfrage nach nachhaltigen Materialien.

„Wir brauchen einen Schulterschluss“

Torsten Stau über Mitarbeiterkleidung, Zusammenarbeit mit der Zivilgesellschaft und CmiA im Massenmarkt

Herr Stau, Sie sind bei der REWE Group für viele Bereiche zuständig. Was machen Sie genau?

Ich verantworte in der REWE Group die Bereiche Einkauf und Category Management Non Food, Investitions- und Verbrauchsgüter sowie PENNY Online. Darüber hinaus bin ich Geschäftsführer der HLS GmbH, das steht für Handel-und Lager-Service. Und schließlich Non Executive Director der REWE Far East Ltd., die Beschaffungsorganisation der REWE Group, die für die REWE Group Güter vom asiatischen Markt beschafft.

Die REWE Group ist langjähriger Partner von CmiA. Sie hat dabei ihre Nachfrage an CmiA-Baumwolle  kontinuierlich erhöht. Wie lassen sich Wirtschaft und Nachhaltigkeit kombinieren?

Zum Start der Zusammenarbeit vor zehn Jahren betrug unser Anteil an nachhaltigerer Baumwolle 15 Prozent. Heute über 70 Prozent. Mit dem Ziel, bis 2025 auf 100 Prozent für alle textilen Eigenmarkenprodukte umzustellen. Um dieses Ziel zu erreichen, setzen wir auf den Rohstoff Cotton made in Africa, der sowohl ökologische als auch soziale Verbesserungen am Beginn der Lieferkette bewirkt und so dazu beiträgt, dass wir unserer Verantwortung in der Wertschöpfungskette gerecht werden. Andererseits haben wir es mittlerweile geschafft, dass CmiA im preislichen Wettbewerb zu konventioneller Baumwolle bestehen kann.

Welches Feedback auf CmiA erhalten Sie von Mitarbeitern, Kunden und Medien?

Wir haben 2016 begonnen, unsere Mitarbeiterbekleidung auf CmiA umzustellen. Bis 2020 wird dies innerhalb Deutschlands vollumfänglich der Fall sein. Darüber hinaus unterrichten wir unsere Mitarbeiter mit Aktivitäten regelmäßig über CmiA. Nach außen informieren wir in unterschiedlichen Formaten und Anlässen über diese erfolgreiche Zusammenarbeit. Das Feedback intern wie extern ist durchweg positiv.

Sie verfügen über jahrelange Erfahrungen in der internationalen Textilbranche. Wie beurteilen Sie die Entwicklung des Themas Nachhaltigkeit?

Die Nachfrage nach nachhaltigerer Baumwolle hat sich von der Nische in den Massenmarkt entwickelt. Auch CmiA hat hierbei seinen Anteil. Inhaltlich kam auch viel dazu: Waren es in den 1990er Jahren fast ausschließlich soziale Fragen, die uns beschäftigten, sind es heute zunehmend auch ökologische Themen, die es zu lösen gilt.

Haben Sie dafür ein Beispiel?

Viele. Sehr plakativ war ein weiteres Zeichen gegen Einwegplastik, als die REWE Group ab Frühjahr 2019 als erster Einzelhändler in Deutschland flächendeckend auf den Verkauf extrem kurzlebiger Plastikhalme verzichtete. Wir steigen zudem immer tiefer in die Supply Chain ein. Gutes Beispiel hierfür sind unsere Aktivitäten im Rahmen der Detox-Kampagne, mit der wir schädliche Chemikalien aus tieferen Stufen der Textilproduktion eliminieren und so zum Schutz der Ressource Wasser beitragen möchten. Außerdem sind viele Branchen- und Multistakeholder-Initiativen wie etwa das Bündnis für nachhaltige Textilien entstanden. Gemeinsames Engagement ist oft effektiver und effizienter als Einzelaktivitäten. Auch tragen wir dem steigenden Wunsch nach Transparenz Rechnung.

Begegnen Sie auch Herausforderungen bei der Implementierung von CmiA?

Sicher. Maßgeblich in Ländern, die selbst starke Produzenten von Baumwolle sind. Dort ist die Frage des Preises deutlich schwieriger umzusetzen.

Wenn Sie einen Wunsch frei hätten: Wie soll die zukünftige Textilbranche aussehen?

Wir brauchen noch mehr Branchenlösungen und einen Schulterschluss der Marktteilnehmer bei der Umsetzung sozialer und ökologischer Anforderungen innerhalb der Wertschöpfungskette. Das gilt vertikal in der Lieferkette für Lieferanten und Produktionsstätten wie auch horizontal für die Zusammenarbeit von Unternehmen. Hierzu benötigen wir zunächst mehr Transparenz in den Wertschöpfungsketten. Um Rahmenbedingungen zu ändern, müssen Unternehmen außerdem mit der Zivilgesellschaft, mit Regierungen und Standardorganisationen zusammenarbeiten.

Zum Wohle der Produzentinnen

Josia Coulibaly über Nachhaltigkeit im Baumwollanbau, Frauen in Afrika und ihr Durchsetzungsvermögen im Dorf

Frau Coulibaly, Sie sind Beauftragte für Corporate Responsibility und Nachhaltigkeit bei SECO,  einem Unternehmen der Olam Group und Händler für landwirtschaftliche Güter. Was ist Ihre Hauptaufgabe?

Zusammen mit meinem Fachbereich arbeite ich Programme und Aktivitäten zum Nutzen unserer Partner aus und setze sie um. Dabei liegt der Fokus darauf, lebendige Landschaften zu schaffen, in denen wohlhabende Bauern und Dorfgemeinschaften in Harmonie mit gesunden Ökosystemen leben.

Ein Aspekt der Arbeit im Einklang mit dem CmiA-Standard besteht darin, die Kleinbäuerinnen zu stärken. Wie sind die Baumwollbäuerinnen organisiert?

Wir arbeiten mit registrierten Einzelproduzentinnen sowie organisierten Frauengruppen zusammen, die unter dem Namen ihrer Präsidentin eingetragen sind. Zusätzlich zu ihren Feldern, auf denen sie Getreide, Hülsenfrüchte oder Kartoffeln anbauen, steht ihnen ein gemeinsames Grundstück zur Verfügung, auf dem sie an ein bis zwei Tagen pro Woche arbeiten – und dort oft erstmals ihr eigenes Geld verdienen. Einnahmen werden kollektiv für die Gemeinschaft ausgegeben, beispielsweise für die Reparatur von Wasserpumpen und soziale Maßnahmen.

Haben Sie Maßnahmen initiiert, die gezielt Frauen im Baumwollanbau unterstützen sollen?

Ja, ausgesuchte Frauengruppen werden von uns mit Unterstützung externer Partner in Gruppenorganisation, Unternehmertum und der Gründung von so genannten „Village Savings and Loan Associations“ (VSLAs) ausgebildet. Diese Initiativen werden zwar zum Wohle der Baumwollproduzentinnen durchgeführt, stehen aber auch anderen Frauen in den Dörfern offen. Im Jahr 2018 nahmen 543 Frauen an diesen Maßnahmen teil. Zum Saisonende gab es eine Feier, bei der diese offiziell anerkannt und belohnt wurden, um andere Frauen zu ermutigen, dasselbe zu tun. Inzwischen sind unsere Maßnahmen zur Frauenförderung sogar bis zur internationalenPresse wie „The Telegraph“ vorgedrungen.

Erhalten Sie unterschiedliches Feedback von Männern und Frauen?

Einige Produzentinnen berichten von deutlichen Verbesserungen ihrer Lebensbedingungen. Sie beteiligen sich auch finanziell an Gemeinschaftsprojekten, werden bei Treffen zu Entscheidungen stärker einbezogen. Es ist schon eine große Herausforderung, Tätigkeiten durchzuführen, die kulturell als unerwünscht gelten, zum Beispiel der Zugang zu Land. Das ist schon schwierig.

Wie haben Sie es geschafft, in den Dörfern als Frau akzeptiert zu werden?

Meine erste Erfahrung habe ich im Dorf Yedandiekaha gemacht. Ich war für eine kaputte Wasserpumpe da. Die Leute waren erstaunt, eine so junge Dame zu sehen und fragten sich, was sie hier macht. Aber als ich dann immer wieder zurückgekommen bin, haben die Dorfbewohner gelernt, dass meine Besuche immer mit einer sozialen Initiative oder einem Projekt für sie verbunden sind.

Und wie arbeitet SECO an der Chancengleichheit von Frauen und Männern im eigenen Unternehmen?

Olam International verfügt über eine Nichtdiskriminierungs-Charta, welche die Gleichstellung aller Menschen ohne Diskriminierung fördert. Es wurde auch ein internes Mentoring-System eingerichtet, das Frauen schult, mehr berufliche Verantwortung zu übernehmen.

Kontakt

Aid by Trade Foundation

Cotton made in Africa
Gurlittstraße 14
20099 Hamburg
Deutschland

info@abt-foundation.org

Tel.: +49 (0)40 - 2576 - 755 - 0

Fax: +49 (0)40  - 2576 755 - 11

CmiA Repräsentanz Asien | Bangladesch

Mahbub Khan

H#11, R#113/A, Gulshan-2
1212 Dhaka
Bangladesch
Mobil: +88 (0)171 - 312 - 2417
Mail: mahbub.khan@abt-foundation.net

CmiA Koordinator Qualitätssicherung für Zentral- und Westafrika

Younoussa Imorou Ali
M younoussa.imorouali@abt-foundation.org
Mob: +229 97 29 34 96 / 94 15 67 67
Skype : yimorouali

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