Engagement Zeigen - Zukunft Gestalten

Die Menschen in den afrikanischen Anbauländern der CmiA Baumwolle und die Umwelt stehen im Mittelpunkt unserer Arbeit. Um über den nachhaltigen Baumwollanbau hinaus gemeinsam mit unseren Partnern Unterstützung für eine nachhaltige Entwicklung zu leisten, haben wir daher im Jahr 2015 das CmiA Community Kooperationsprogramm ins Leben gerufen. Es unterstützt Projekte in den Anbauregionen der CmiA Baumwolle - in den Bereichen Bildung, Gesundheit, Frauenförderung und Umwelt & Naturschutz. Damit baut das Programm auf die Erfolge der 2009 begonnenen Kooperationsprojekte auf. Alle Projekte werden von verifizierten CmiA-Partnern vor Ort anhand einer Bedarfsanalyse gemeinsam mit den Dorfgemeinschaften entwickelt. Ein mit Experten besetzter Beirat tagt zweimal jährlich, um die zu fördernden Projekte auszuwählen.

Alle Beteiligten profitieren

> Die Kleinbauern und ihre Familien gestalten die Projekte die ihnen zu Gute kommen direkt mit und erhalten Unterstützung in Bereichen die Ihre Lebensqualität wesentlich verbessern können.

> Die Förderer des Programms tragen mit ihren Mitteln direkt dazu bei, die Lebensbedingungen in den Dorfgemeinschaften zu verbessern und können mithilfe von Wirkungsmessungen und Bildern über ihr soziales und ökologisches Engagement berichten.

> Alle Beteiligte schaffen einen echten Mehrwert in den Baumwollanbaugebieten Afrikas.

Mitwirken

Das CmiA Community Kooperationsprogramm ist eine Erfolgsgeschichte, die Sie weiterschreiben können. Sie möchten Förderer des CmiA Community Kooperationsprogramms werden oder Anträge zur Projektförderung einreichen? Kontaktieren Sie uns gerne per E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Projekte

Gesundheit

Gesundheit

Weltweit haben 2,1 Milliarden Menschen keinen Zugang zu sicherem Trinkwasser. 4,4 Milliarden Menschen verfügen über keine angemessene Sanitärversorgung. Insbesondere Kinder unter 5 Jahren leiden unter den daraus resultierenden, oft tödlichen Krankheiten. Jedes Jahr sterben 361.000 Kinder unter 5 Jahren an Durchfallerkrankungen.* In vielen Projektregionen Subsahara-Afrikas, in denen CmiA aktiv ist, sind mangelnde hygienische Lebensbedingungen und eine unzureichende Gesundheitsversorgung keine Seltenheit.  Da zusätzlich das Gesundheitssystem in den meisten Ländern nicht so ausgebaut ist, wie es aufgrund der zuvor genannten Bedingungen notwendig wäre, sorgen diese Umstände oft für Krankheiten, die nicht selten tödlich enden. Verunreinigtes Wasser und mangelnde Hygiene zählen zu den Hauptursachen für die in vielen Ländern immer noch sehr hohe Kindersterblichkeit. Hier setzt CmiA mit Projekten vor Ort an.

Im Rahmen der sogenannten WASH-Projekte (Wasser, Sanitärversorgung und Hygiene) werden Sanitäranlagen errichtet, die Dorfbewohner in einfachen Hygienemaßnahmen geschult und Brunnen zur Versorgung mit sauberem Trinkwasser gebaut. Dieses Paket an Maßnahmen hilft, schwere Krankheiten vorzubeugen und kann in Gebieten mit rudimentärem Gesundheitswesen lebenserhaltend sein.
Neben den WASH-Projekten leistet die Einrichtung von Gesundheitszentren einen wertvollen Beitrag zur Verbesserung der Gesundheitsversorgung in den Projektgebieten.  

 

Bisherige Erfolge:

Elfenbeinküste

  • WASH: Im Rahmen des WASH Projekts in Kooperation mit der Baumwollgesellschaft COIC wurden 2016/2017 vier Brunnen gebaut. Sie sorgen für eine bessere Versorgung mit sauberem Trinkwasser. Das Projekt kam zu Projektende 5.160 Bewohnern in vier Dörfern zugute.
  • Gesundheitszentrum: Gemeinsam mit der Baumwollgesellschaft SECO wurde 2017 die Krankenstation der Kommune Ouangolodougou erweitert und besser ausgestattet. Neben den Fabrikarbeitern, die in den so genannten Entkörnungsanlagen der Baumwollgesellschaft beschäftigt sind, können nun auch ihre Familien und die übrige Dorfbevölkerung der Region die Krankenstation aufsuchen. Insgesamt profitierten zu Projektende insgesamt rund 5000 Menschen.

Mosambik

  • WASH: In 2015 und 2016 wurden auf Initiative von CmiA mit der Baumwollgesellschaft Plexus sowie OTTO & CARE, der Deutschen Investitions- und Entwicklungsgesellschaft (DEG) mit Mitteln des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) in 20 Dörfern der Baumwollanbauregion Cabo Delgado 10 Brunnen wieder in Stand gesetzt, 10 Brunnen neu erbaut und Sanitäranlagen an 15 Dorfschulen errichtet. Von diesem Investment profitierten zu Projektende über 5.000 Schüler direkt. Erfahren Sie hier mehr.

Sambia

  • WASH: Durch den Bau von vier Brunnen und 40 Latrinen wurde die Hygienesituation im ländlichen Sambia verbessert. Das Projekt wurde in Kooperation mit der Baumwollgesellschaft NWK 2016/2018 umgesetzt. Diese Maßnahmen kamen zu Projektende insgesamt rund 4.000 Bewohnern der Region Katete zu Gute.

Simbabwe

  • WASH: Für sauberes Trinkwasser und Sanitäranlagen sorgte 2015/2017 ein Projekt, das mit Unterstützung der Baumwollgesellschaft Alliance sowie der Welthungerhilfe und OTTO Österreich umgesetzt wurde. Im Rahmen der Initiative wurden zudem 10.000 Hygienebotschafter ausgebildet. Das Projekt trägt maßgeblich dazu bei, die Lebensbedingungen der ländlichen Bevölkerung in insgesamt 20 Dörfern zu verbessern. Erfahren Sie hier mehr.

Tansania  

  • Gesundheitszentrum: In der Gemeinde Kasoli wurde gemeinsam mit der Baumwollgesellschaft Alliance 2016 der vorhandene Gesundheitsdienst verbessert, um u.a. die Geburtensterblichkeit zu reduzieren und die Versorgung mit sauberem Trinkwasser und Medikamenten sicherzustellen.
  • WASH: Ein weiteres Projekt in Kooperation mit der Baumwollgesellschaft Alliance folgte 2017/2018. Im Anschluss an den Bau des Gesundheitszentrums 2016 versorgen nun fünf neue Brunnen und fünf Regenwassernutzungssysteme die Gemeinde Kasoli mit sauberem Trinkwasser für den häuslichen und landwirtschaftlichen Gebrauch.

Elfenbeinküste

  • WASH: Aufgrund des großen Bedarfs unterstützte CmiA in Zusammenarbeit mit der Baumwollgesellschaft COIC und mit Unterstützung von Bonprix ein weiteres WASH-Projekt in den ländlichen Regionen der Elfenbeinküste. Fünf Bohrlöcher wurden an fünf Grundschulen gebaut, was für eine verbesserte Versorgung mit sauberem Trinkwasser bei gleichzeitig reduziertem Zeitaufwand für das Wasserholen sorgt. Das Projekt wurde in in vier Dörfern umgesetzt. Darüber hinaus wurden insgesamt 21 Latrinen für mehr Sauberkeit im Umkreis der Schulen errichtet. Es wurden je drei Latrinen an sieben Grundschulen in vier Dörfern errichtet. Um den Projekterfolg auch langfristig zu sichern, finden Trainings zum Hygieneverhalten für die Schulkinder und Dorfgemeinschaft statt.

Burkina Faso

  • WASH: : Nur 0,1% der Gesamtfläche Burkina Fasos ist mit Wasser bedeckt. Wassermangel und extreme Trockenheit zeichnen dieses Land aus. Die Menschen, zumeist Frauen, müssen sehr weit zur nächsten Wasserquelle laufen, um sauberes Wasser zu bekommen. Oftmals werden nur Regenwasser oder Wassertümpel genutzt, was zu weitreichenden Krankheiten führt. In Zusammenarbeit mit Faso Coton wurden daher 2018/2019 Wasserpumpen in zwei Dörfern errichtet. Dadurch erlangen ca. 3.450 Menschen Zugang zu sauberem Trinkwasser. Zudem finden Trainings zum Thema Trinkwasserhygiene & Krankheiten in den Dörfern statt.

Laufende Projekte:

Elfenbeinküste

  • Bau von Wasserpumpen: Die Baumwollgesellschaft Ivoire Coton ist in vielen Gebieten tätig, wo es kein sauberes Trinkwasser gibt. Während der Trockenzeit müssen Frauen weite Strecken zu den Flüssen zurücklegen, um Wasser zu holen. Neben dem Zeitaufwand und der körperlichen Anstrengung, leidet die gesamte Bevölkerung auf Grund des ungesunden Wassers. In Zusammenarbeit mit Ivoire Coton werden daher seit April 2019 Wasserpumpen in den betroffenen Gebieten installiert. Zudem werden Sensibilisierungsworkshops zum Bau der Pumpen durchgeführt.

Bilder: Welthungerhilfe / David Brazier

* WHO / UNICEF (2017) Progress on Drinking Water, Sanitation and Hygiene: 2017 Update and Sustainable Development Goal Baselines. Via https://www.unicef.ch/de/medien/medienmitteilungen/21-milliarden-menschen-haben-keinen-zugang-zu-sicherem-trinkwasser

Bildung

Bildung

Viele Staaten Subsahara-Afrikas weisen eine hohe Analphabetenrate auf. Für den Mangel an Bildung gibt es oft sehr einfache Gründe: In vielen Fällen ist die Schule zunächst zu weit weg, Gebäude sind baufällig und daher kaum mehr nutzbar, es fehlt an qualifizierten Lehrern und Schulmaterialien. Zusätzlich haben die Eltern oft nicht die benötigten finanziellen Mittel, um ihre Kinder den Besuch der Schule zu ermöglichen. Vor diesem Hintergrund setzt das CmiA Community Kooperationsprogramm einen Schwerpunkt auf die Förderung schulischer Infrastruktur.

Im Rahmen der Bildungsprojekte wird nicht nur Kindern sondern auch Erwachsenen einen Zugang zu Bildung verschafft. Dies ist in vielen Ländern Afrikas ungewöhnlich. Analphabetismus beeinträchtigt die sozio-ökonomische Entwicklung in vielen Staaten Afrikas. Meist haben Erwachsene jedoch keine Möglichkeit, Lesen, Schreiben und Rechnen zu erlernen. Dabei ist dieses elementare Wissen für die Kleinbauern sehr wichtig, um das Potenzial der landwirtschaftlichen Schulungen und anderer Fördermaßnahmen vollständig auszuschöpfen. Bildung ist somit ein wesentlicher Faktor, um nachhaltige Anbaumethoden zu etablieren und so die Lebensbedingungen von Baumwollkleinbauern und ihren Familien zu verbessern.

Bisherige Erfolge:

Benin

  • Schulbau: Gemeinsam mit der Baumwollgesellschaft I.C.A. sowie der Tchibo GmbH, der Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ), der Deutschen Investitions- und Entwicklungsgesellschaft (DEG) und dem Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) wurden von 2010 bis 2013 sieben Schulen gebaut, mit diversem Schulmaterial ausgestattet und um Schulkantinen und -gärten erweitert. Dies ermöglichte zu Projektende 760 beninischen Kindern einen Zugang zu Bildung. Erfahren Sie hier mehr.

Burkina Faso

  • Erwachsenenalphabetisierung: In Kooperation mit der Baumwollgesellschaft Faso Coton, sowie der Welthungerhilfe, der lokalen NGO ORGANIC, OTTO Österreich und der Deutschen Investitions- und Entwicklungsgesellschaft (DEG) erhielten 2013 durch ein Bildungsprojekt in der Region Bazéga mehr als 5.300 Kleinbauern in Burkina Faso eine Basisbildung in Lesen, Schreiben und Rechnen. Über die Hälfte von ihnen waren Frauen. Erfahren Sie hier mehr.

Sambia

  • Schulbau: Mit der Baumwollgesellschaft NWK und der Otto Group, sowie der Deutschen Investitions- und Entwicklungsgesellschaft (DEG) wurden 2015 vier Schulen gebaut sowie zwei bestehende Schulgebäude wieder instand gesetzt. Das Projekt ermöglichte 2.900 Kindern eine Chance auf Bildung. Des Weiteren wurden Schulgärten, Sanitäreinrichtungen und insgesamt 17 Brunnen gebaut. Erfahren Sie hier mehr.
  • Schulbau: Mit der Baumwollgesellschaft Cargill und mit Unterstützung von Tchibo wurden 2014 acht neue Schulen gebaut sowie zwei bestehenden Schulgebäude instand gesetzt. Das Projekt ermöglichte Kindern vor allem in den ländlichen Regionen eine Schulbildung.

Tansania

  • Schulbau: Mit der Baumwollgesellschaft Alliance wurden 2018 an sechs verschiedenen Grund- und Sekundarschulen 12 erweiternde Klassenzimmer, ein Schlafsaal für Schülerinnen sowie 30 geschlechtsspezifische Latrinen errichtet. Zudem wurden Tische und Bänke angeschafft. Es profitieren über 600 Schüler der Region.

Kamerun

  • Schulbau: Im Norden Kameruns gibt es nur sehr wenige Grundschulen, was dazu führt, dass diese Regionen im nationalen Vergleich die niedrigste Einschulungsrate aufweisen. Mit der Baumwollgesellschaft SODECOTON wurde daher 2018 in den Baumwollanbauregionen ein Schulgebäude mit zwei Klassenzimmern sowie zwei Latrinen errichtet. Drei Lehrer unterrichten an der Grundschule ca. 150 Kinder im Alter von 5 bis 8 Jahren.

Laufende Projekte:

Tansania

  • Schulbau: Im Bariadi District in der Simiyu Region ist die Schulinfrastruktur mangelhaft. Mit der Baumwollgesellschaft Alliance werden seit 2018 insgesamt 4 Klassenzimmern sowie Latrinen an zwei Grundschulen errichtet. Zudem werden 80 Tische & Bänke angeschafft sowie ein Mächenschlafsaal rundum ausgestattet, mit sanitären Anlagen, Betten und Matratzen und einer Küche. Die Maßnahmen erreichen ca. 800 Schülerinnen und Schüler.

Uganda

  • Ausbildung von Designern: In Kooperation mit dem Produktionspartner Finespinners wird seit 2018 ein Designprojekt unterstützt. Vier lokale Designabsolventen sollen in einem In-house Designstudio inkl. entsprechender Hardware und Design-Software durch einen Designer ausgebildet werden, der Erfahrung mit dem europäischen Markt hat.

Nigeria

  • Verbesserung der Schulinfrastruktur: Die Infrastruktur, insbesondere im ländlich gelegenen Babanna ist sehr schlecht. Die Schulen sind stark renovierungsbedürftig und der Zugang zu Wasser und Sanitäranlagen ist unzureichend. Zudem haben die Lehrer nur eine Grundausbildung. Mit der Baumwollgesellschaft Arewa werden seit April 2019 Brunnen sowie Latrinen errichtet, die Klassenzimmer renoviert und in die Weiterbildung der Lehrer investiert. Von den Maßnahmen profitieren insgesamt 1.800 Schülerinnen und Schüler sowie 40 Mitglieder des Frauenzentrums. Für sie werden Nähmaschinen angeschafft sowie Trainings (zum Beispiel Nähen von Erntesäcken) organisiert. 

Elfenbeinküste

  • Schulbau: Die Region Tchologo ist die viertärmste Region in Côte d‘Ivoire. Die Einschulungsrate liegt bei nur ca. 35%. Mit der Baumwollgesellschaft SECO wird seit Oktober 2018 daher eine Schule mit sechs Klassenzimmern, inklusive einer Kantine errichtet. Der Bau der Schule wird 300 Schülerinnen und Schüler Bildung ermöglichen. Zudem werden zusätzlich in anderen Schulen Latrinen gebaut.

Bilder: CmiA / Otto Österreich

 

Frauenförderung

Frauenförderung

Die Verbesserung der Lebensbedingungen in Subsahara-Afrika steht in unmittelbarem Zusammenhang mit der Förderung von Frauen. Es sind überwiegend die Frauen, die einen sehr großen Teil der Arbeit auf den Feldern leisten, den Haushalt führen und sich um das Wohlergehen ihrer Kinder und der gesamten Familie kümmern. Um Frauen den Schritt in die wirtschaftliche und gesellschaftliche Unabhängigkeit zu ermöglichen, unterstützt Cotton made in Africa gemeinsam mit Partnern im Rahmen des CmiA Community Kooperationsprogramms Frauenkooperativen mit einer finanziellen Starthilfe. Diese investieren die Frauen in einkommensschaffende Aktivitäten, wie beispielsweise den Anbau von Gemüse, Tierhaltung, den Aufbau von Dorfläden oder die lokale Verarbeitung von Lebensmitteln. Somit profitieren nicht nur die Frauen, sondern auch ihre Familienangehörigen und Dorfgemeinschaften von dieser Investition.

 

 

Bisherige Erfolge:

Elfenbeinküste

  • Diverse Maßnahmen zur Frauenförderung wurden mit der Baumwollgesellschaft Ivoire Coton und C&A, sowie der Deutschen Investitions- und Entwicklungsgesellschaft (DEG) 2011/12 durchgeführt. Dazu zählt bspw. eine Starthilfe für einkommensschaffende Aktivitäten wie Tierhaltung, Dorfläden oder die lokale Verarbeitung von Lebensmitteln für insgesamt 1.250 Frauen. Erfahren Sie hier mehr.

Sambia

  • Frauenprojekt zur Hühnerzucht: Gemeinsam mit der Baumwollgesellschaft Alliance stattete CmiA den Mukuyu Frauenclub der Gemeinde Chisamba 2016/17 mit Materialien zum Stallbau, 500 Hühnern zur Zucht, sowie Startkapital für Futter und Medikamente aus. Alle Clubmitglieder haben ein mehrstufiges Training zur Hühnerhaltung durchlaufen.
  • Frauenprojekt zur Ziegenzucht: Mit der Baumwollgesellschaft CGL Parrogate unterstütze CmiA 2016/17 den Shakunkuma Frauenclub in der Gemeinde Nampundure mit Material für den Bau eines Geheges, 200 Ziegen und 60 Böcken zur Zucht. Zum Startkapital zählte auch Futter für die Tiere, anfallende Tierarztkosten und Kosten für Medikamente sowie Impfungen. Alle Club-Mitglieder erhielten ein zweistufiges Training zur Ziegenhaltung.
  • Frauenprojekt zur Ziegenzucht: Mit der Baumwollgesellschaft Alliance und und mit Unterstützung des italienischen Unternehmens Corman setzte sich CmiA 2017/18 für den Tuyandane Frauenclub in der Gemeinde Nampundwe ein. Ca. 800 Bewohner profitierten. Ihnen wurden Materialien für den Stallbau, 5 Ziegenböcke sowie 35 Ziegen zur Zucht, Medikamente sowie Startkapital für Futter zur Verfügung gestellt. Alle Club-Mitglieder haben ein mehrstufiges Training zur Ziegenhaltung durchlaufen.

Uganda

  • Frauenprojekte Mais-Mühle & Brunnenbau: Mit der Baumwollgesellschaft WUCC unterstützte CmiA 2017/2018 lokale Frauengruppen in Westuganda. Bereits 2014 hat die Thuhambenko Women Group in Rwengaju mit 90 Bäuerinnen ein Mais-Projekt initiiert. Hierzu haben die Frauen ihre finanziellen Mittel aus der Baumwollernte gebündelt und 2.500 m² Land gekauft, einen vorübergehenden Holzschuppen errichtet und eine von der Regierung bereitgestellte Mais-Mühle installiert, welche im September 2016 in Betrieb genommen wurde. Um den langfristigen Erfolg des Projektes zu sichern wurde nun in Zusammenarbeit mit WUCC ein stabiles und wetterfestes Gebäude für die verbesserte Lagerung der Geräte und Erzeugnisse errichtet. Zudem wurde ein Brunnen gebohrt, um den Frauen, die für das Wasserholen verantwortlich sind, den Alltag zu erleichtern.

Laufende Projekte:

Elfenbeinküste

  • Verbesserung der Trinkwasserversorgung und effizientere Kochstellen: Das Dorf Tondeni weist fruchtbaren Boden auf, was einen erheblichen Zuwachs von Baumwollproduzenten durch Zuwanderung mit sich bringt. Die Trinkwasserversorgung der Bevölkerung ist jedoch unzureichend. In Kooperation mit der Baumwollgesellschaft CIDT werden Wasserpumpen sowie energieeffiziente Kochstellen gebaut. Ca. 250 Menschen erhalten so Zugang zu sauberem Trinkwasser und der Bau der ca. 20 verbesserte Öfen aus Ton wird das zeitaufwendige Holz suchen enorm reduzieren.

Kamerun

  • Verbesserung der Lebensbedingungen von Mädchen und Frauen: In den Baumwollanbauregionen im Norden Kameruns gibt es nur sehr wenige Grundschulen, was dazu führt, dass diese Regionen im nationalen Vergleich die niedrigste Einschulungsrate aufweisen. Vor allem Mädchen werden dann nicht zur Schule geschickt. Des Weiteren gibt es im Gesundheitszentrum nur unzureichende Behandlungsräume, was zur Folge hat, dass schwangere Frauen nicht behandelt werden können. In Kooperation mit der Baumwollgesellschaft Sodecoton werden zwei Schulräume sowie zwei Behandlungsräume im Gesundheitszentrum errichtet. Ebenfalls werden vier Latrinen in unmittelbarer Nähe zum Gesundheitszentrum gebaut. 

Sambia

  • Diverse Maßnahmen zur Frauenförderung: Um in ländlichen Regionen neue Einkommensquellen zu schaffen, werden seit Oktober 2018 in Zusammenarbeit mit der Baumwollgesellschaft Grafax, drei sogenannte Women Clubs gefördert. Dazu zählt bspw. eine Geflügelzucht. Die Frauen können so ihr eigenes Einkommen generieren.
    In Kooperation mit der Baumwollgesellschaft Alliance werden ebenfalls seit Oktober 2018 Frauen gefördert, um gemeinsam ein Baumwollfeld zu bewirtschaften. Zudem unterstützt Alliance den Frauen beim Start weiterer einkommensschaffender Aktivitäten.
    In Zusammenarbeit mit der Baumwollgesellschaft Continental Ginneries Limited werden seit November 2018 drei Women Clubs gefördert (Aufbau eines Lebensmittelgeschäfts, Anschaffung einer Ölpresse und Aufbau einer Geflügelzucht).
    Seit Oktober 2018 werden in Kooperation mit Highlands Cotton Trading die zum Teil "eingeschlafenen" Frauenclubs wiederbelebt. Drei Frauenclubs werden gefördert. Dazu zählt bspw. eine Starthilfe für einkommensschaffende Aktivitäten wie eine Ziegen- und Schweinezucht.

Bild: CmiA

 

Umwelt & Naturschutz

Umwelt & Naturschutz

Unser Bild des afrikanischen Kontinents ist geprägt von seinen einzigartigen Landschaften und der exotischen Tierwelt. Die artenreiche Flora und Fauna zählt zu den besonderen Reichtümern des Kontinents und ist doch stark gefährdet. Besonders dort, wo Landwirtschaft und schützenswerte Umwelt aufeinandertreffen, sind Projekte gefragt, die den verschiedenen Anspruchsgruppen gerecht werden und dazu beitragen, die afrikanischen Naturschätze auch für zukünftige Generationen zu bewahren. Dieser Aufgabe widmet sich das CmiA Community Kooperationsprogramm mit der Durchführung von Umweltprojekten in den Anbauregionen der CmiA-Baumwolle.


Bisherige Erfolge:

Äthiopien

  • Solarstrom: In der Region North Gondar sind 75% der Farmer Trainingszentren (FTCs) nicht an das öffentliche Stromnetz angeschlossen. Um auch in den Abendstunden Trainingseinheiten abhalten zu können, wurde mit Hilfe von Solarstrom die Lichtversorgung und Computernutzung in zehn FTCs ermöglicht. Eine Stromversorgung für 10 landwirtschaftliche Trainingszentren verbessert die Trainingsmöglichkeiten, insbesondere während der Anbausaison. Denn traditionell steht tagsüber die Feldarbeit an, während abends Trainings stattfinden. Das Projekt führte CmiA 2016/2018 mit der lokalen Kooperative ECPGEA durch.

Laufende Projekte:

  • Rücknahmesystem für Pestizid-Container: Die fachgerechte Entsorgung von Pestizid-Behältern ist insbesondere in ländlichen Regionen schwierig. Zwar werden die Bauern über die Gefahren für die eigene Gesundheit und die Umwelt aufgeklärt, allerdings ist eine umweltgerechte Entsorgung der leeren Behälter in der Regel nicht gegeben. In Kooperation mit der Baumwollgesellschaft SAN JFS werden seit April 2019 185 „Eco-Points“ (Sammelstellen) errichtet, an denen Bauern leere Container abgeben können. 220 von den Communities ausgewählte Frauen erhalten eine spezielle Ausbildung, um die Stationen betreuen zu können. Für die zurückgegebenen Container erhalten sowohl die Bauern als auch die Frauen eine Prämie von der Baumwollgesellschaft. SAN JFS sammelt die Container in regelmäßigen Abschnitten an den Sammelstellen ein und verkauft sie an Recycling-Unternehmen in der Umgebung. Der Erlös wird wiederum in die Fortführung des Projekts investiert. Von den Maßnahmen profitieren bis zu 20.000 Bauern aus den umliegenden Communities.

Bilder: Paul Hahn / CmiA

 

Kontakt

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20099 Hamburg
Deutschland

info@abt-foundation.org

Tel.: +49 (0)40 - 2576 - 755 - 0

Fax: +49 (0)40  - 2576 755 - 11

CmiA Repräsentanz Asien | Bangladesch

Mahbub Khan

H#11, R#113/A, Gulshan-2
1212 Dhaka
Bangladesch
Mobil: +88 (0)171 - 312 - 2417
Mail: mahbub.khan@abt-foundation.net

CmiA Koordinator Qualitätssicherung für Zentral- und Westafrika

Younoussa Imorou Ali
younoussa.imorouali@abt-foundation.net
Mob: +229 97 29 34 96 / 94 15 67 67
Skype : yimorouali

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