Cotton made in Africa Fashion Contest

08.05.2013

Anlässlich des Cotton made in Africa Fashion Contests entwickelte die Modestudentin Michelle Thornhill ein T-Shirt, das traditionelle Afrika-Prints mit modernem Design vereint. Seit dem 23. April ist dieses Shirt im Onlineshop von OTTO verfügbar. Unter dem Motto „Design statt Jute“ hatte die Südafrikanerin die namhafte Jury des Cotton made in Africa Fashion Contests 2012 mit ihren Entwürfen für ein Kleid aus Rohbaumwolle überzeugt und sich gegen 21 weitere internationale Bewerber durchgesetzt. Als Preis erhielt sie die Chance, ein eigenes T-Shirt exklusiv für OTTO zu kreieren.

Das Design ist sehr ursprünglich und es war mir wichtig vor allem warme Farben und afrikanische Drucke zu verwenden“, erklärt Michelle Thornhill ihre Kreation. Neben dem Design des T-Shirts für die OTTO eigene Marke „Chillytime“, winkt der CPUT-Studentin als Gewinn auch die Realisierung ihres Rohbaumwollkleides für die Initiative Cotton made in Africa. Darüber hinaus sponserte OTTO der Zweitplatzierten, Kristen Nuttall von der ESMOD in Berlin, eine Nähmaschine der Marke Privileg für die Umsetzung ihrer Designideen.

Die Aid by Trade Foundation hatte den Cotton made in Africa Fashion Contest 2012 ins Leben gerufen, um zu zeigen, dass Nachhaltigkeit und Mode sich keinesfalls ausschließen müssen. In Kooperation mit den renommierten Modehochschulen ESMOD Berlin (Deutschland), LISOF (Südafrika), Johari (Kenia), Buru Buru Institute (Kenia) und CPUT (Südafrika) suchte die Stiftung ein Kunstwerk aus CmiA-Rohbaumwolle, das Mode und Nachhaltigkeit verbindet und die Ressource Baumwolle kreativ und modisch als Symbol für CmiA inszeniert. Eine achtköpfige Jury, bestehend aus namhaften Vertretern der Journalismus-, Modedesign- und Textilbranche wie Jan Gritz (Mode-Redakteur BRIGITTE), Designerin Julia Starp oder Jacqueline Shaw (Bloggerin und Gründerin africanfashionguide) hatten Michelle Thornhill als Gewinnerin auserkoren.