Cotton made in Africa jetzt auch in Kamerun aktiv

15.04.2014

Baumwollinitiative unterstützt weitere 1,5 Millionen Menschen in Afrika

Nach erfolgreicher Verifizierung bauen über 226.000 Kleinbauern aus Kamerun erstmalig Baumwolle nach dem Cotton made in Africa (CmiA)-Standard an und sind jetzt Teil der CmiA Initiative. Inklusive ihrer Familienangehörigen profitieren so über 1,5 Millionen Menschen von dem Programm. Damit baut Cotton made in Africa die Zusammenarbeit mit kleinbäuerlichen Familien in Subsahara Afrika auf insgesamt rund 660.000 Kleinbauern weiter aus und unterstützt jetzt insgesamt über 4,8 Millionen Menschen.

Die wichtigste Säule der kamerunischen Volkswirtschaft ist die Landwirtschaft. Sie liegt nahezu vollständig in den Händen von Kleinbauern. Baumwolle zählt traditionell zu den wichtigsten Einnahmequellen, mit denen die Familien in den ländlichen Regionen des Landes ihren Lebensunterhalt verdienen. Allerdings können sie die Potenziale, die ihnen der Baumwollanbau zur Verbesserung ihrer Lebensbedingungen bieten könnte, bislang nur unzureichend nutzen. Hier setzt CmiA an. Durch den Anschluss an das CmiA-System profitieren nun auch die kamerunischen Familien von den Einnahmen aus Lizenzgebühren, die für die CmiA-Baumwolle bezahlt und in den Projektregionen reinvestiert werden. Schulungen in modernen, effizienten und nachhaltigen Anbaumethoden ermöglichen ihnen beispielsweise die Qualität ihrer Baumwolle zu verbessern, höhere Ernteerträge und damit ein besseres Einkommen zu erzielen. Vor Ort arbeitet CmiA mit der Baumwollgesellschaft Sodecoton zusammen.