Textilbündnis: Cotton made in Africa veröffentlicht Maßnahmenplan

31.07.2017

Als Mitglied des von der Bundesregierung initiierten Bündnisses für nachhaltige Textilien hat Cotton made in Africa zum 31.07.2017 ihren Maßnahmenplan veröffentlicht. Der Maßnahmenplan enthält eine nach externer Prüfung erfolgreich abgenommene Übersicht über Aktivitäten, die von Cotton made in Africa bereits umgesetzt werden, um die Lebens- und Arbeitsbedingungen von Kleinbauern zu verbessern und unsere Umwelt zu schonen. Darüber hinaus hat sich Cotton made in Africa zum Ziel gesetzt mit ihrer Arbeit zu einer kontinuierlichen Verbesserung beizutragen. Folglich inkludiert der Plan auch neue Zielvereinbarungen, die CmiA auf ihre Arbeit aufbauend umsetzen wird. Cotton made in Africa hat ihre Roadmap bewusst vor der verbindlichen Publikationspflicht im kommenden Jahr veröffentlicht, um transparent über ihre Zielen und ihre Arbeit auch im Rahmen des Bündnisses zu berichten. 

„Cotton made in Africa ist Mitglied im Bündnis für nachhaltige Textilien, um mit ihrem Fachwissen und ihrer jahrelangen Expertise in der Baumwoll- und Textilbranche die Ziele des Bündnisses zu unterstützen. Im Schulterschluss mit Akteuren aus Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft sorgt sie so für den Schutz der Umwelt und für bessere Arbeits- und Lebensbedingungen für Baumwollbauern und Fabrikarbeiter in Afrika,“ unterstreicht Tina Stridde, Geschäftsführerin der Aid by Trade Foundation, Trägerin des Cotton made in Africa Standards. „Als etablierter Nachhaltigkeitsstandard und größtes Label für nachhaltige Baumwolle aus Afrika verfügt Cotton made in Africa über die erforderlichen Kompetenzen, um international agierenden Unternehmen zu ermöglichen, die Anforderungen des Bündnisses im Bereich Naturfasern effektiv und wirksam umzusetzen,“ so Stridde weiter. Damit trägt CmiA als eine vom Bündnis anerkannte Standardorganisation maßgeblich dazu bei die Wirksamkeit des Bündnisses zu unterstützen, das sich zum Ziel gesetzt hat die Bedingungen in der weltweiten Textilproduktion zu verbessern – von der Rohstoffproduktion bis zur Entsorgung. Zahlreiche Partner des Bündnisses wie die Otto Group, die Rewe Group oder Tchibo haben sich Cotton made in Africa bereits seit vielen Jahren angeschlossen. Sie beziehen Cotton made in Africa Baumwolle für ihre Produkte und bringen Textilien mit dem Cotton made in Africa Label auf den Markt. Mit jedem Textil, das mit Cotton made in Africa ausgezeichnet ist, kann die Natur geschützt sowie hunderttausende Kleinbauern sowie Tausende Fabrikarbeiter in der Baumwollindustrie Afrikas unterstützt werden.

Hier gelangen Sie zur Roadmap von Cotton made in Africa, die Ihnen frei und in vollem Umfang zur Einsicht und zum Download zur Verfügung steht.