Otto Group spart mit dem Einsatz von Cotton made in Africa Baumwolle 33 Milliarden Liter Wasser

21.04.2017

Durch den Einsatz der zertifiziert nachhaltigen Baumwolle mit dem „Cotton made in Africa“ (CmiA) Label konnte die Otto Group mehr als 33 Milliarden Liter Wasser einsparen. Kunden, die bei der Otto Group Artikel mit dem CmiA-Label kaufen, tragen somit aktiv dazu bei, die wertvolle Ressource Wasser zu schonen. Darüber hinaus bekämpfen sie Armut und verbessern die Zukunftsfähigkeit von Millionen von Menschen in Afrika.

Tina Stridde, Geschäftsführerin der Aid by Trade Foundation, freut sich über die steigende Abnahme an Cotton made in Africa-Baumwolle der Otto Group: „Mit ihrer Textilstrategie führt die Otto Group die positive Entwicklung der vergangenen Jahre fort und konnte die Ordermenge für Cotton made in Africa-Baumwolle für ihre Eigen- und Lizenzmarken auf fast 16.000 Tonnen steigern. Wir sind stolz darauf, dass die Otto Group vor allem auf Cotton made in Africa setzt, um im Baumwollbereich ihre Nachhaltigkeitsziele zu erreichen.“

Im globalen Vergleich werden beim Anbau von CmiA-Baumwolle rund 2.100 Liter Wasser pro Kilogramm durch den ausschließlichen Einsatz von Regenwasser eingespart. Mit der Abnahme von fast 16.000 Tonnen CmiA-zertifizierter Baumwolle im Jahr 2016 hat die Otto Group somit dazu beigetragen, dass mehr als 33 Milliarden Liter Wasser beim Baumwollanbau eingespart wurden. Mit dieser Menge Wasser könnten in Deutschland etwa 750.000 Menschen ein ganzes Jahr lang versorgt werden1. Das entspricht in etwa der Einwohnerzahl von Frankfurt am Main. 

„Der Anbau von Baumwolle erfordert in der Regel einen hohen Wassereinsatz“, betont Andreas Streubig, Bereichsleiter für das Nachhaltigkeitsmanagement der Otto Group. „CmiA-Baumwolle wird nicht künstlich bewässert, sondern ausschließlich mit Regenwasser angebaut. Mit unserer Unterstützung der Initiative ,Cotton made in Africa‘ tragen wir also nicht nur dazu bei, die Lebensbedingungen der Baumwollbauern und ihrer Familienangehörigen nachhaltig zu verbessern, sondern schützen insbesondere auch eine der wertvollsten Ressourcen dieser Welt – das Wasser.“

Cotton made in Africa

Cotton made in Africa (CmiA), eine Initiative der Aid by Trade Foundation (AbTF), hat es sich zum Ziel gesetzt durch Handel Hilfe zur Selbsthilfe zu leisten, um die Lebensbedingungen von Baumwollbauern und deren Familien in Subsahara-Afrika zu verbessern. Aktuell nehmen über 690.000 Kleinbauern in 9 Ländern an CmiA teil. In Schulungen lernen die Kleinbauern effiziente und umweltschonende Anbaumethoden. Sie helfen ihnen, die Qualität ihrer Baumwolle zu verbessern, höhere Ernteerträge und damit ein besseres Einkommen für sich und ihre Familien zu erzielen. Rund 30 Unternehmen der internationalen Textilbranche nutzen CmiA-Baumwolle für ihre Produkte. Konsumenten können sie an einem kleinen, weinroten Gütesiegel mit der Cotton made in Africa-Aufschrift erkennen. www.cottonmadeinafrica.org 

 1 Der tägliche Pro-Kopf-Wasserverbrauch lag 2015 in Deutschland bei 122 Liter (Quelle: statista).