Fashion Revolution Day am 24. April 2014

07.04.2014

CmiA unterstützt den weltweiten Aktionstag, der zum Umdenken in der Modeindustrie aufruft

Cotton made in Africa unterstützt den weltweiten Aktionstag Fashion Revolution Day, der am 24. April 2014 unter dem Motto „Who made your clothes?“ stattfindet. Anlässlich des Gedenktages zum ersten Jahrestag des Zusammensturzes der Textilfabrik Rana Plaza in Dhaka, Bangladesch steht nicht nur die Textilproduktion in Asien im Fokus sondern auch die Herkunft der Baumwolle – der Rohstoff unserer Textilien.  

„Unter dem Motto „Who made your clothes?“ sprechen wir nicht nur die katastrophalen Arbeitsverhältnisse in den Produktionsländern an. Wir möchten gleichzeitig Alternativen und Positivbeispiele aufzeigen. Denn wir wissen, dass Mode auch verantwortungsvoll gegenüber Menschen und Umwelt produziert werden kann“, so Carina Bischof, Upcycling Fashion Store Berlin und Mitglied im deutschen Komitee des Fashion Revolution Day.

Der Fashion Revolution Day fordert unter dem Motto „Who made your clothes?“ dazu auf, nach der Herkunft der eigenen Kleidung zu fragen. Hinter jedem Kleidungsstück steckt eine Geschichte,  die den Bauern, der Baumwolle anbaut, über die textile Kette mit dem Konsumenten und Produzenten verbindet.Cotton made in Africa (CmiA) ist eine Initiative der Aid by Trade Foundation (AbTF), die durch Handel Hilfe zur Selbsthilfe für afrikanische Baumwollkleinbauern und ihre Familien leistet, und so maßgeblich zur Armutsbekämpfung in Subsahara-Afrika beiträgt. Ziel ist es die sozialen, ökonomischen und ökologischen Lebensumstände von Baumwollkleinbauern nachhaltig zu verbessern. In Schulungen vermittelt Cotton made in Africa den Baumwollbauern moderne, effiziente und umweltschonende Anbaumethoden, die ihnen helfen, die Qualität ihrer Baumwolle zu verbessern, höhere Ernteerträge und damit ein besseres Einkommen zu erzielen. Die Baumwolle wird von Partnerunternehmen der Textilindustrie aufgekauft und weiterverarbeitet. Mit dem Kauf der CmiA-gelabelten Produkte tragen Sie dazu bei einen wertvollen Beitrag für die Zukunft Afrikas und den Baumwollanbau in Einklang mit Mensch und Natur zu leisten.