Aid by Trade Foundation reist mit Partnern aus Wirtschaft und Politik ins Projektgebiet nach Benin

13.12.2010

Gemeinsam mit Partnerunternehmen der Nachfrageallianz sowie Vertretern der deutschen Entwicklungszusammenarbeit reisen die Aid by Trade Foundation und ihr Gründer Dr. Michael Otto vom 12. bis 15. Dezember in den Norden Benins. Auf dem Programm der Reisegruppe stehen Besuche von Baumwollfeldern, Spinnereien und Entkörnungslagen. Außerdem legt Dr. Michael Otto gemeinsam mit lokalen Vertretern am 14. Dezember den Grundstein für ein Schulgebäude in Soassarou. Das Schulgebäude wird im Rahmen eines umfangreichen PPP-Projekts zur Verbesserung der schulischen Infrastruktur in den Regionen Atacora und Donga gebaut.


Die Aid by Trade Foundation besucht gemeinsam mit ihren Partnern aus Wirtschaft und Politik das Anbaugebiet von Cotton made in Africa-Baumwolle in Benin. Im Rahmen der Cotton made in Africa-Initiative will die Stiftung die Lebensbedingungen afrikanischer Baumwollbauern verbessern: Die Kleinbauern lernen nachhaltige und effiziente Anbaumethoden kennen, während die Stiftung gleichzeitig ein Netz aus internationalen Textilunternehmen zur Nachfrage dieser Baumwolle aufbaut. Die Reise ins Projektgebiet dient in erster Linie der Information und dem Austausch zwischen den unterschiedlichen Stakeholdern der Stiftung. So werden Vertreter von Tchibo, Tom Tailor und PUMA sowie Mitglieder von GTZ, DEG und Welthungerhilfe gemeinsam mit Mitarbeitern der Aid by Trade Foundation nach Benin reisen. Sie treffen sich mit Baumwollproduzenten, die gerade mit der Ernte der nachhaltig produzierten Baumwolle beschäftigt sind, um mit ihnen über die Veränderungen durch die Teilnahme an der Cotton made in Africa-Initiative zu diskutieren. Außerdem stehen der Besuch einer Entkörnungsanlage und einer Spinnerei, in denen die Cotton made in Africa-Baumwolle weiterverarbeitet wird, auf dem Programm.

Während der Benin-Reise legt Dr. Otto gemeinsam mit nationalen und internationalen Partnern sowie Dorfbewohnern und Schülern den Grundstein für ein neues Schulgebäude in Sarassou. Die Schule wird im Rahmen eines groß angelegten Public Privat Partnership (PPP) Projekt namens „Co-Education“ gebaut. Von deutscher Seite wirken die Aid by Trade Foundation, Tchibo sowie das Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) über die Deutsche Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ) GmbH und die Deutschen Investitions- und Entwicklungsgesellschaft (DEG) mit. Sie finanzieren rund die Hälfte des Maßnahmenpakets zur Verbesserung der schulischen Infrastruktur und der Qualität des Unterrichts in sechs Gemeinden im ländlichen Nordbenin. Die andere Hälfte wird von den lokalen Projektpartnern getragen. Dazu gehören der Baumwollverband AIC (Association Interprofessionelle du Coton), die Baumwollgesellschaft ICA-GIE (Industrie Cotonnière Associèe) und der Bauernverband CDPC (Conseils Départementaux des Producteurs de Coton). Die Schule in Sarassou ist eine von sieben Primarschulen, die im Rahmen des Projektes geplant sind. Außerdem werden 30.000 Schuluniformen aus Cotton made in Africa-Baumwolle hergestellt und verteilt sowie zehn Schulkantinen ausgestattet und betrieben. Zur Verbesserung des Unterrichts wird Schulmaterial – darunter 20.000 Lehrbücher — angeschafft. 600 Schulstipendien sollen letztlich dazu beitragen die Einschulungsrate zu erhöhen.